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Wie bleibt unser Körper gesund? Was hilft, wenn er krank wird? Und wie kann moderne Technik dabei unterstützen? Unter dem Motto „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft" feierte die Stiftung Kinder forschen am 16. Juni 2026 ihr zentrales Forschungsfest der MINTmachtage auf dem Charité-Campus in Berlin — und machte Gesundheit und Medizin für die Jüngsten erlebbar.

Rund 100 Kinder aus Berliner Kitas und Grundschulen verwandelten den Charité-Campus an diesem Tag in ein großes Forschungslabor. Im Mittelpunkt stand ein plüschiger Patient: Der Teddy hatte sich weh getan und musste versorgt werden. Mit Begeisterung übernahmen die Fünf- bis Zehnjährigen die Behandlung — sie bauten Stethoskope, um ihn zu untersuchen, übten an Stoffen das Nähen von Wunden und legten Verbände und Gips an. Dabei stellten sie sich auch die großen Fragen: Warum tut uns etwas weh? Wie heilt unser Körper? Und was kann die Medizin der Zukunft?

© René Arnold/Stiftung Kinder forschen // Die Maus mit Moderator Andre Gatzke // MINTmachtage 2026

Prominente Unterstützung

Für leuchtende Augen sorgte an diesem Tag ein ganz besonderer Gast: die Maus aus der Sendung mit der Maus begleitete die Kinder bei ihren Entdeckungen und bewies einmal mehr, dass Neugier die beste Medizin ist. Für gute Laune und einen reibungslosen Ablauf sorgte André Gatzke, bekannt aus KIKA und der „Sendung mit der Maus", der das Forschungsfest mit seiner gewohnt humorvollen Moderation begleitete. Ein musikalisches Highlight setzte die Band 3Berlin mit einem kleinen Konzert und ihrem eigens für die MINTmachtage komponierten Song.

Staatssekretär Rolf-Dieter Jungk vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt zeigte sich beeindruckt: „Wer als Kind lernt, den eigenen Körper zu verstehen und Freude am Forschen entwickelt, bleibt gesünder – und entdeckt vielleicht sogar einen Beruf, der morgen dringend gebraucht wird. Deshalb sind die MINTmachtage ein wertvoller Bestandteil des Wissenschaftsjahres."

Medizinisches Expertenwissen brachte Dr. Nibras Naami mit: Der Kinderarzt und Podcaster beantwortete auf der Bühne die Fragen der Kinder, forschte gemeinsam mit ihnen an den Stationen und erklärte, warum gesunde Ernährung so wichtig für unseren Körper ist.

Das zentrale Berliner Forschungsfest fand in Zusammenarbeit mit der IHK Berlin statt. Bundesweit feierten zeitgleich Kitas, Horte und Grundschulen ihren eigenen Aktionstag.

Forschungsfeste in ganz Deutschland

Unter dem Motto "Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft" haben bundesweit unzählige Kinder zum Thema Zukunftsmedizin geforscht und gefeiert. Hier eine kleine Auswahl der vielen Forschungsfeste:

Auch in der Kita des Studentenwerks Dresden wurde am 16.Juni kräftig geforscht — und das mit prominenter Unterstützung: Staatsminister Clemens besuchte die Einrichtung und erkundete gemeinsam mit den Kindern die Welt der MINT-Bildung. Die Kita, die MINT als festen Bestandteil ihres pädagogischen Konzepts lebt, erhielt bei dieser Gelegenheit ihre 8. Zertifizierung als „Haus, in dem Kinder forschen". Mit dabei war außerdem der Netzwerkpartner HWK Dresden.

In der JUH-Kindertagesstätte „Kinderland" in Lugau wurde der Aktionstag mit einem ganz besonderen Anlass verbunden: der Übergabe der Plakette zur 5. Zertifizierung als „Haus, in dem Kinder forschen". Dass die Einrichtung die Angebote der Stiftung wirklich lebt, zeigte sich eindrucksvoll: Fünf liebevoll vorbereitete Stationen in Haus und Garten warteten auf die Kinder — von den fünf Sinnen über Herzschlag und Erste Hilfe bis hin zu einer selbstgebauten Lunge aus Plastikflasche und Luftballons. Den krönenden Abschluss bildete Station fünf: gesunde Smoothies aus Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten — selbst gemacht und natürlich sofort verkostet.

Netzwerkkoordinator Jörg Krenkel von der IHK Chemnitz brachte es auf den Punkt: „Das sind Sternstunden für uns — zu sehen, mit wie viel Konzentration, Neugier und Begeisterung Kinder ihre Welt entdecken."

Ein besonderes Highlight war das Forschungsfest an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: Rund 360 Kinder aus 20 Kitas, Horten und Grundschulen feierten gemeinsam den Aktionstag — organisiert vom Netzwerkpartner IHK Nürnberg für Mittelfranken. Begrüßt wurden sie von Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger, Oberbürgermeister Jörg Volleth und Vertreter:innen der IHK. Ein starkes Zeichen, dass frühe MINT-Bildung in der Region Chefsache ist — und dass Forschen Spaß macht, egal ob in der Kita oder an der Uni.

In der Kindertagesstätte „Wirbelwind" in Halle (Saale) erforschten die Kinder am 15. Juni gemeinsam mit Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, und IHK-Vizepräsidentin Kerstin Kühne grundlegende Fragen rund um Gesundheit und den menschlichen Körper: Warum ist Zähneputzen wichtig? Was machen Ballaststoffe? Und welche Rolle spielt Schleim im Körper? Spielerisch und praxisnah entwickelten die Mädchen und Jungen so ein erstes Verständnis für medizinische Zusammenhänge.

„Kinder besitzen von Natur aus einen kaum zu bändigenden Entdeckergeist", betonte die Ministerin. „Wer früh die Welt begreift, kann sie morgen zum Besseren mitgestalten."

MINTmachtage im Bremenstadion Ennepetal

Im Ennepe-Ruhr-Kreis feierten die MINTmachtage in diesem Jahr ihre Premiere mit gleich 190 Vorschulkindern und Erstklässlern aus Ennepetal und Breckerfeld. Statt Fußball gab es im Bremenstadion an diesem Vormittag Versuche, Fragen und Entdeckungen rund um Körper und Gesundheit: An drei Stationen erforschten die Kinder ihren Geruchs- und Tastsinn, nahmen Fingerabdrücke und lernten, warum Knie, Ellenbogen und Finger ganz unterschiedliche Dinge können. Angeleitet wurden sie dabei von angehenden Erzieher:innen und Schüler:innen des Berufskollegs Ennepetal.

Landrat Jan-Christoph Schaberick zog eine positive Bilanz: „Die Kinder haben heute einen spielerischen Zugang zu Körper, Gesundheit und Naturwissenschaften gefunden." Die Premiere war das Ergebnis einer starken Kooperation aus Kreisverwaltung, vhs Ennepe-Ruhr-Süd, ProZukunft Stiftung, TuS Ennepetal und weiteren lokalen Akteuren — ein gelungenes Beispiel dafür, wie frühe MINT-Bildung vor Ort gelingen kann.

Parlamentarische Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter zu Gast im DRK-Schülerhort Tiengen

Im DRK-Schülerhort in Waldshut-Tiengen verbanden die Kinder beim MINTmachtag Erste Hilfe, Forschergeist und soziale Verantwortung und bekamen dabei prominenten Besuch: Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter ließ sich von den jungen Juniorhelfern zeigen, was sie gelernt hatten. Die Kinder ordneten Verbandkasten-Materialien den richtigen Begriffen zu, erklärten deren Verwendung und legten Verbände an Kuscheltieren an — und auch Schwarzelühr-Sutters Mitarbeiter Valentin Albert durfte als Patient herhalten und bekam von den Juniorhelfern fachgerecht ein Fingerkuppenpflaster verpasst.

Das Juniorhelfer-Projekt des DRK-Kreisverbands Waldshut zeigt eindrucksvoll, wie Gesundheitsbildung, MINT-Förderung und soziales Lernen Hand in Hand gehen können. „Wir vermitteln nicht nur Erste Hilfe. Wir fördern Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit — Kompetenzen, die Kinder ein Leben lang begleiten", so Michael Guldi, Leiter der Sozialen Dienste.

MINTmachtage in Wilhelmshaven

An der Grundschule Rheinstraße in Wilhelmshaven lud das ReBiS-Netzwerk am 16. Juni alle Grundschüler:innen der Region zum Forschen und Entdecken ein. Unter dem Motto „Gesund in die Zukunft" erkundeten die Kinder an verschiedenen Stationen die Medizin der Zukunft — forschend, experimentierend und mit jeder Menge Bastelspaß. „In erster Linie wird es beim diesjährigen Forschertag um Medizin und Klimawandel gehen", erklärte Klimaschutzmanagerin Katharina Rübsam im Vorfeld. Möglich gemacht hat das ein starkes Bündnis aus lokalen Institutionen und Lernorten: der Botanische Garten, das Küstenmuseum, das Wattenmeer Besucherzentrum, der Lernort Technik und Natur, das physiXS Lehr-Lern-Labor sowie die IGS und das Neue Gymnasium Wilhelmshaven — alle vereint für frühe MINT-Bildung an der Küste.

MINTmachtage im TUTORAMA 2026

Am 16. Juni 2026 fand im Kinder- und Jugendmuseum TUTORAMA der MINTmachtag unter dem Motto „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft" statt. Rund 40 Vorschulkinder aus drei Kindergärten der Region erkundeten in abwechslungsreichen Workshops spielerisch, wie unser Körper funktioniert, gesund bleibt und wie moderne Medizin ihn dabei unterstützt. Experimentiert, operiert, ausprobiert und gestaunt wurde mit großer Begeisterung — und passend zum Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft" bekamen die Kinder auch einen Einblick, wie Forschung und Innovation die Medizin von morgen schon heute gestalten. Ein besonderes Highlight war der Besuch der neuen TUTORAMA-Sonderausstellung „Dem Licht auf der Spur".

Mitforschen

Nutze die MINTmachtage, um gemeinsam mit den Kindern in deiner Kita, Schule oder Familie die bunte MINT-Welt zu erforschen! Hier findest du leicht umsetzbare Anleitungen und Materialien, um Mädchen und Jungen ab dem Vorschulalter zu begeistern.

Tipps zum Mitforschen
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