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Das Menü der Zukunft

Wie sieht das “Menü der Zukunft” aus? Gemeinsam mit der Sarah Wiener Stiftung stellen wir Rezepte vor, die Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit auf den Teller bringen. Praxisnah, alltagstauglich und ideal für die Ernährungsbildung mit Kindern. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorspeise: Brühe aus Gemüseresten

Viel zu schade zum Wegschmeißen: Aus Schalen, Stängeln & Co, die beim Verarbeiten von frischem Bio-Gemüse übrigbleiben, lässt sich ganz einfach eine leckere Brühe kochen – zum Trinken oder als Basis für eine Suppe.

Hauptspeise: Gemüse-Ofenschnitten vom Blech

Diese Gemüseschnitten gelingen wunderbar im Ofen. Ihr könnt sie in unterschiedliche Formen und Größen schneiden und das Gemüse nach Geschmack austauschen.

Hauptspeise: Kichererbsen-Salat

Kichererbsen sorgen schon wegen ihres Namens für gute Laune. Zudem sind sie vielseitig und für einen schnellen Salat bestens geeignet. Die Kombination mit Kartoffeln aus den Ofenschnitten erhöht zudem die Eiweißwertigkeit.

Nachspeise: Nicecream mit Banane und Beeren

Die richtig guten Rezeptideen beginnen oft mit Zutaten, die andere vielleicht wegwerfen würden. Zum Beispiel: braune Bananen, weich, süß und voller Geschmack und somit die perfekte Basis für selbstgemachtes Eis - natürlich und ohne zusätzlichen Zucker.

Getränke-Empfehlung: Eistee mit Minze und Apfel

Eine herrliche Erfrischung im Sommer und auch optisch ein Augenschmaus: die Kombination aus fruchtiger Säure mit kühlender Minze.

Begründung der Menüauswahl:

  • Regionale & saisonale Zutaten: kurze Transportwege, bessere Ökobilanz.
  • Mehr pflanzliche Lebensmittel: Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Samen rücken ins Zentrum. Hülsenfrüchte als wichtige Proteinquelle. Eiweißwertigkeit durch günstige Kombination erhöhen (z.B. Kartoffeln+Hülsenfrucht).
  • Ressourcenschonung: Lebensmittelabfälle vermeiden, kreative Resteverwertung (z. B. Suppen aus Gemüseresten, braune Bananen verbrauchen).
  • Vielfalt: ein „buntes“ Menü sorgt für viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
  • Geschmack durch Kräuter, Gewürze und Zitrusnoten.
  • Miteinander essen und genießen: Ein Menü der Zukunft ist nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch ein soziales Ereignis.
  • Partizipation: Kinder, Familien oder Gäste werden einbezogen (z. B. beim Mitkochen, Selberwürzen, Teilen, kreativ sein.


„In unserem Darm leben Milliarden winzige Mikroorganismen – zusammen bildensie das Mikrobiom. Sie unterstützen uns
bei der Verdauung, stärken unsere Abwehrkräfte und haben sogar Einfluss auf unsere Stimmung. Bekommen sie viel Obst,
Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide, geht es ihnen gut. Wenn wir aber ständig nur das Gleiche oder viele Süßigkeiten
und stark verarbeitete Lebensmittel essen, dann verdrängen die ‚schlechten‘ Mikroorganismen die ‚guten‘. Darum: Esst frisch und bunt!“

Sarah Wiener, Köchin und Gründerin Sarah Wiener Stiftung

Über die Initiative Ich kann kochen!

Ich kann kochen! ist eine bundesweite Ernährungsinitiative der Sarah Wiener Stiftung und der BARMER. Ziel ist es, Kita- und Grundschulkinder für eine vielseitige Ernährung zu begeistern. Praxisnahe Fortbildungen und digitale Lernangebote qualifizieren pädagogische Fach- und Lehrkräfte kostenfrei dafür, mit Kindern Lebensmittel zu entdecken und gemeinsam zu kochen. Das fördert Ernährungskompetenz und beugt Krankheiten vor. Seit dem Start im Jahr 2015 hat Ich kann kochen! 1,8 Millionen Kinder erreicht. Die Qualität und Wirkung sind wissenschaftlich evaluiert und bestätigt. Ich kann kochen! ist ein IN FORM-Projekt der Bundesregierung. Mit der Familienküche (www.familienkueche.de) hat Ich kann kochen! 2021 ein digitales Angebot geschaffen, das Eltern im Essalltag unterstützt, Lust auf gemeinsames Kochen macht und Familien beim Essenlernen der Kinder begleitet.

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