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Das neue Wimmelposter der MINTmachtage nimmt Kinder mit auf eine Reise durch den menschlichen Körper – und ist dabei viel mehr als ein Poster auf Papier. Mit Augmented Reality (kurz: AR) erwacht es zum Leben.

Wie funktioniert unser Herz? Was passiert, wenn wir uns verletzen? Und wie helfen Robotik, KI und Biotechnologie der Medizin von morgen? Das farbenfrohe Poster lädt zum Staunen, Fragen und Entdecken ein – und an den markierten Stellen tauchen Kinder per Smartphone oder Tablet direkt in die Welt der Organe ein.

Das Poster ist Teil des Aktionsmaterials der MINTmachtage 2026 unter dem Motto „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft“. 
Weitere Informationen, zahlreiche Praxisanregungen und das Aktionsmaterial zum Download gibt es hier.

Wie funktioniert's?

Auf dem Poster erforscht ihr mit den Kindern den menschlichen Körper. Dort, wo ihr die kreisrunden Markierungen auf dem Poster seht, könnt ihr mit Augmented Reality weitere digitale Inhalte entdecken.

  1. Das Aktionsmaterial einfach auf unserer Lernplattform Campus bestellen.
  2. Den QR-Code oben links auf dem Wimmelposter mit Smartphone oder Tablet scannen.
  3. Die Kamera über die kreisförmigen Flächen auf dem Poster halten.
  4. Digitale Inhalte zu Herz, Immunsystem, Wundheilung und mehr entdecken!

Das Wimmelposter ist in Zusammenarbeit mit Heartucate aus Leipzig entstanden, die digitale Lern- und Erlebnisanwendungen mit Augmented Reality entwickeln.

Einen ersten Eindruck bekommst du im Video:

Wie funktioniert das mit der AR auf dem Wimmelposter?

Bildung zum Anfassen: Wie Augmented Reality Bildung erlebbarer macht

Ein Gespräch mit Heartucate-Gründerin Franziska Weser  


Franziska Weser ist Medienpädagogin, Gründerin und Geschäftsführerin von Heartucate, einem Unternehmen, das interaktive Lern- und Erlebnisanwendungen mit Augmented Reality („Erweiterte Realität") für Kita, Schule und mehr entwickelt. 

Frau Weser, warum war es wichtig, Heartucate zu gründen, und was ist das Ziel? 
Ich habe Heartucate vor sechs Jahren mit einer Lehrerin gegründet. Mich hat damals die Frage beschäftigt, wie man 3D-Umgebungen und Augmented Reality nutzen kann, um Bildung erlebnisorientierter zu gestalten und Freude am Forschen zu wecken. Daraus entstand Heartucate. Unser Ziel ist es, Bildung durch zukunftsorientierte Anwendungen erlebbar zu machen. Dazu integrieren wir aktuelle wissenschaftliche Informationen in unseren Anwendungen und arbeiten mit Forschungsinstitutionen wie dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie zusammen. 

Sie bieten Kinder mit der Anwendung „Die Reise in die Arktis“ ein besonderes Bildungserlebnis. Was erwartet die Kinder dort?  
Bei der „Reise in die Arktis“ geht es um das Thema Klimaforschung. Die Kinder reisen per Escape Room zu einem Forscher in die Arktis und lösen dort verschiedene Aufgaben rund ums Klima. Als Grundlage haben wir Klimadaten vom Alfred-Wegner-Institut für Polarforschung genutzt, sodass die Kinder auf eine spielerische und kindgerechte Art echte Forschungsarbeit leisten können. Sie lernen zum Beispiel, wie sie eine Karte aus der Arktis lesen können oder entdecken, wie das Ökosystem vor Ort aufgebaut ist.  

 Während die „Reise in die Arktis“ für Kinder der 5. und 6. Klasse konzipiert ist, richtet sich das Wimmelposter „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft“ an jüngere Kinder im Kita-Alter. Welche besonderen Herausforderungen bringt das mit sich?
Bei der Entwicklung des Wimmelposters war uns wichtig, die Kinder nicht zu überfordern. Im Gegensatz zu der „Reise in die Arktis“ bewegen sich die Kinder nicht in einem Escape Room, sondern suchen einzelne Punkte auf dem Wimmelposter, die sie dann per Smartphone oder Tablet antippen. Auf dem Bildschirm erscheint dann ein kurzes Video: Die Kinder sehen zum Beispiel, wie sich eine Wunde schließt oder hören Herzschläge, ohne sich in einem Raum zu bewegen. Der Interaktionsspielraum ist bewusst einfacher gehalten als in den Anwendungen für die Sekundarstufe. 

Sie sind nicht nur Medienpädagogin, sondern auch MINT-Botschafterin. Welche Chancen bietet Augmented Reality für die MINT-Bildung? 
Naturwissenschaftliche Themen können sehr abstrakt sein. Für viele Kindern ist es eine Herausforderung, sich komplexe Zusammenhänge konkret vorzustellen. Genau hier setzt Augmented Reality an: Komplexe MINT-Themen werden sichtbar und greifbar. Die Kinder sehen, wie eine chemische Reaktion abläuft, bauen einen Versuch schrittweise im Raum auf, und entdecken, wie reale Phänomene in Formeln abgebildet werden. Statt trockene Theorie wird MINT erlebbar. Und genau das ist bei der MINT-Bildung so wichtig: Anwendungsbezüge, die die Kinder neugierig machen und zum Forschen anregen. 

Auf welche weiteren Produktionen von Heartucate können sich die Kinder in Zukunft freuen? 
Wir entwickeln im Moment einen Escape Room zum Thema KI und dem ethischen Umgang mit künstlicher Intelligenz, der soll noch dieses Jahr fertig werden. Außerdem entsteht in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig eine Anwendung zu Quantenphysik-Experimenten. 

Über Heartucate

Heartucate entwickelt interaktive Lernproduktionen mit Augmented Reality, die gemeinsames Entdecken, Forschen und Nachdenken anregen. Die  Formate verbinden digitale Technologien mit pädagogisch fundierten Konzepten und analogen Materialien, um komplexe Themen für Kinder und Jugendliche erfahrbar zu machen.

Mehr Infos

Was macht eigentlich die Milz?

Entdecke gemeinsam mit den Kindern die Funktionen unserer Organe – vom Energiestoffwechsel bis zum Schutz vor Krankheiten! Die Informationen sind die perfekte Ergänzung zum Wimmelposter.

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